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#211: 5 Tipps für ABSOLUTEN FOKUS

In dieser Podcastfolge möchte ich dir das Buch “Essentialism” vorstellen. Denn das habe ich in der der letzten Woche gelesen. Ich muss sagen, ich habe mir schon lange nicht mehr so viele Notizen gemacht, wie in diesem Buch. 

Dieses Buch hat mir wirklich geholfen, meine Denkweisen und damit auch mein ganzes Leben zu ändern - vom Chaos in die Ordnung mit ein paar fundamentalen Denkweisen. 

Ich hoffe, dass du aus diesen fünf Ideen und vor allem aus dem Buch genauso viel mitnimmst, wie ich. 

 

Wir sprechen daher in dieser Episode über folgende Dinge: 

Idee 1: Weniger aber mehr - was Essentialismus bedeutet.  

Essentialismus bedeutet nicht nur sich auf wenige Dinge zu reduzieren, sondern es ist eigentlich eine Denkweise. Die Grundlage für das Leben als Essentialist sind eigentlich drei Dinge zu übernehmen, wobei die Menschen genau das Gegenteil denken. Im ersten Schritt sollte man sich klar machen, dass man sich für alles im Leben entscheiden kann. Viele Menschen glauben “Ich muss das machen, weil es von mir erwartet wird”. Der Essentialist sagt “Ich habe mich freiwillig dafür entschieden”. 

Im zweiten Schritt sollte man sich klar machen, dass fast nichts in dieser Welt wirklich wichtig ist. Es gibt ein schönes Zitat von John Maxwell “Man kann die Unwichtigkeit von fast allem nicht genug überbewerten”. Das bedeutet, der Essentialist sagt sich “Nur ein paar wenige Dinge sind wirklich wichtig”. Man kann 1000 Sachen machen, 24/7 arbeiten, aber am Ende gibt es nur ein paar Sachen, die wirklich den Unterschied machen. 

Im dritten Schritt gibt es die “Trade-Offs”. Das bedeutet, dass eigentlich alles immer mit Oportunitätskosten zu tun hat. Das heißt, wenn du eine Stunde mehr arbeitest, dann hast du eine Stunde weniger, die du mit deiner Familie verbringen kannst. Man kann versuchen das zu ignorieren, aber am Ende kann man nicht davor flüchten, denn diese Trade Offs gibt es immer. Wenn du eine Woche im Urlaub bist, dann kannst du eine Woche nicht arbeiten. Die Frage, die einem bewusst werden muss ist, dass diese Trade Offs immer da sind, ist: Welchen Trade Off möchtest du gerne eingehen?

Dem Essentialist ist klar: Jede Zeit, die er investiert, kann er nur in ein bestimmtes Projekt oder in eine bestimmte Aktivität investieren. Er kann sich entscheiden, das Wochenende nur mit seinen Freunden zu verbringen oder er kann sich entscheiden am Wochenende zu arbeiten. Egal was es ist, ihm ist immer bewusst, dass er einen Trade Off macht. 

Idee 2: Das Paradoxon des Essentialisten. 

Der Essentialist recherchiert im Gegenzug zu den meisten Menschen viel mehr, um am Ende seine Entscheidung zu treffen. Und da denkt man sich: Wieso tut er so viel, um am Ende weniger zu tun? Aber: Dem Essentialisten ist bewusst, dass er sich so viele Optionen wie möchlich angeguckt haben muss, um eine richtig gute Entscheidung treffen zu können.

Idee 3: Klarheit schaffen und Dinge eliminieren.

Fokus verstehen die meisten Menschen so, dass man sich auf eine Sache konzentriert. Dabei ist es eigentlich genau das Gegenteil. Stell es dir so vor:  

Das eigene Leben ist wie ein Kleiderschrank. Der Schrank ist das eigene Leben und die Kleidungsstücke die sich darin befinden, sind Aktivitäten, Projekte und auch die Menschen in unserem Leben. Wenn man auf diesen Kleiderschrank schaut, dann kann man relativ schnell sehen, was man unbedingt behalten muss und was wahrscheinlich “ausgemistet” werden kann. Genau wie bei den Klamotten ist es allerdings schwierig, das ganze umzusetzen. Also, die Klamotten in einen Beutel zu packen und zu spenden. 

Idee 4: Denke über die Umsetzung nach.

Manchmal sitzt man da und weiß eigentlich genau, was man tun muss. Und doch drückt man sich davor. Es gibt zwei Denkweisen, die einen zur Umsetzung bringen. 1. Du versuchst es zu erzwingen. Das heißt im Endeffekt, dass es dann meistens doch nichts wird -  oder du nimmst die Denkweise des Essentialisten an, nämlich 2. du nimmst dir Zeit, um System aufzubauen, sodass die Umsetzung zur Routine wird. 

Idee 5: Wie setzt man solche Dinge in Unternehmen um? 

Hierzu gibt es auch ein sehr gutes Zitat, das es so ziemlich auf den Punkt bringt, nämlich “Weniger Dinge, dafür besser”. Jeff Weiner meint, das ist das wichtigste Instrument im Bereich Leadership. Als er die Führung bei LinkedIn übernommen hat, hätte er die Silicon-Valley-Philosophie wählen können und alles ausprobieren. Er hat aber genau das Gegenteil gemacht. Er hat sich alle Optionen angeschaut und hat selbst die besten rausgeschmissen, um sich dann auf die allerbesten zu fokussieren.

 

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